Veranstaltungen (ext.)
  Aktualisierungen

 
  Grundsätzliches
  Anschaffung
  Aufzucht
  Terrarium
  Beleuchtung
  Freilandanlagen
  Ernährung
  Vermehrung
  Winterstarre
  Krankheiten
  Haltungsfehler
  Diebstahl
  Rechtliches
  Wachstum

 
  Unterscheidung
  Griechische Landschildkröte
  Dalmatinische Landschildkröte
  Maurische Landschildkröte
  Breitrandschildkröte

 
  Artenliste
  Anatomie
  Sinnesorgane
  Phylogenese
  Pflanzen
  Artenschutz

 
  Schildkröten
  Systematik
  Nomenklatur
  Fachbegriffe

 
  Schildkrötenforum
  Linkliste
  Kleinanzeigen
  Tierärzte
  Literatur
  Grußkarten
  Online-Shopping
  Züchterliste
  Cliparts / Grafiken
  Tiervermittlung

 
  Index (Startseite)
  Über uns
  Eigene Nachzuchten
  Medienberichte
  Banner & Verlinkung
  Gästebuch
  Impressum

Stand: 19.04.2008

Fundament und Sockel
Wir hatten uns damals für das "Frühbeet Typ Allgäu Modell 2" der Firma "Beckmann" entschieden, können aber im Nachhinein sagen, dass es besser gewesen wäre, wir hätten gleich das Modell 3 mit 16mm starken und UV-durchlässigen Stegdoppelplatten genommen. Die Anschaffung eines gut isolierten Frühbeets wird nachher mit einer geringer ausfallenden Stromrechnung belohnt, denn in dünnverglasten Frühbeeten läuft die Heizung sehr häufig!

Schritt 1


Eine etwa 40 cm tiefe Grube wird ausgehoben und mit der Wasserwaage begradigt. Es ist darauf zu achten, dass die Grube wegen der folgenden Außenschalung etwas größer angelegt werden muss. In die ausgehobene Grube wird nun ganzflächig ein engmaschiger Draht verlegt, damit später keine Nager in die Schutzhütte eindringen können. Ein Stromanschluss wird mit einem "NYY 3 x 1,5" Erdkabel, welches durch ein Leerrohr läuft, verlegt.

Schritt 2


Eine Außenschalung wird angefertigt. Wichtig hierbei ist, dass die Maße den Außenmaßen des Frühbeetes entspricht, damit dieses später auch exakt darauf passt und mit dem Fundament bündig abschließt.

Dann schneidet man Styrodurplatten auf die richtige Größe und stattet diese mit Schrauben aus, damit die Platten nachher auch fest am gegossenen Fundament sitzen und sich nicht lösen. Nun wird die Außenschlaung mit den Styrodorplatten verkleidet, damit das Fundament später die Wärme gut speichert. Anschließend wird alles mit der Wasserwaage ausgerichtet.


Bitte nicht vergessen einen Ein- und Ausgang mit einzuplanen!

Schritt 3
Die Innenschalung wird angefertigt und das Leerrohr mit dem Erdkabel zwischen Innen- und Außenschalung nach oben gezogen. Die Innenschalung wird nun mit Schalungsöl eingerieben, damit diese sich später wieder gut ablösen lässt. Nun wird die Schalung mit Beton-Estrich befüllt. Bitte darauf achten, dass das Leerrohr mit dem Erdkabel auch wirklich mit eingegossen wird. Trocknungszeit beträgt bei gutem Wetter ca. 24 Std.
Schritt 4


Wenn alles getrocknet ist, wird die Innen- und Außenschalung gelöst.

Schritt 5 Das Styrodur wird mit Fließenkleber bespachtelt und mit Bruchplatten verkleidet. Nachdem alles ein paar Tage gut getrocknet ist, werden die Fugen mit entsprechendem Mörtel ausgefüllt. Das Frühbeet wurde mit diesem Fugen-Mörtel von außen und innen fixiert. Beim Anrühren des Mörtels kann natürlich auch eine gewünschte Farbe mit eingerührt werden!
Schritt 6 Nachdem die Schutzhütte fertig gebaut wurde, haben wir rechts und links des Einganges jeweils eine Führungsschiene festgeschraubt, in der ein Brett läuft. Morgens wird die Tür hochgezogen, sodass die Tiere heraus können. Nachdem abends alle Jungtiere "eingesammelt" und in die Schutzhütte gesetzt wurden, wird die Tür dann wieder verschlossen.

Einrichtung und Ausstattung der Schutzhütte

Bodensubstrat: Es besteht aus Kokosfaserhumus, Sand und Gartenerde und wird für die Jungtiere stets feucht gehalten, damit sie nicht austrocknen.

Versteckmöglichkeit: Korrindenröhren wurden in die Schutzhütte gelegt, unter der sich die Jungtiere sehr gerne verstecken.

Bepflanzung: Damit auch etwas Grün in die Schutzhütte kommt, wurde ein "Blauschwingel" und "Lavendel" in die Schutzhütte gepflanzt.

Nahrung: Gepflanze Futterpflanzen wären in der Schuthütte maximal ein paar Tage am leben - die Tiere versorgen sich also ausschließlich mit dem was draußen im Freigehege gerade wächst. Sepiaschalen sollten überall (auch in der Schutzhütte) vorhanden sein.

Wasser: In der Schutzhütte selbst befindet sich keine Wasserschale, da diese sofort mit dem Bodensubstrat verschmutzt werden würde. Diese ist allerdings nahes des Eingangs angelegt.

Die Technik in unserer Schutzhütte wird in den Sommermonaten komplett ausgeschaltet, da diese überflüssig wäre.


© Foto: Dominik Müller

Wichtig: Damit es nicht zu einem Hitzstau kommen kann, sollte immer ein automatischer Fensteröffner eingebaut werden!

Raumtemperatur: Diese wird durch einen Elstein Keramik - Heizstrahler 150 Watt, der mit einem Thermo-Timer-Temperaturregler gekoppelt ist, auf der Temperatur gehalten, die zur Zeit im natürlichen Lebensraum der Art herrscht.

Aufwärmmöglichkeit: Damit sich die Jungtiere jederzeit auf ihre Stoffwechseltemperatur von ca. 35°C bringen können, wurde ein Spotstrahler angebracht, der punktuell eine Temperatur von knapp 40°C erzeugt. Er ist mit einer normalen Zeitschaltuhr gekoppelt und von morgens bis nachmittags angeschaltet.



Diese von Dominik Müller erstellte Webseite, sowie sämtliche darauf befindlichen Bilder und Texte, unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Urhebers ist es nicht gestattet, Teile dieser Webseite, auch nicht auszugsweise, zu reproduzieren. Das deutsche Urheberrecht sieht zivilrechtliche, strafrechtliche und wettbewerbsrechtliche Instrumentarien vor, um den nicht gestatteten Gebrauch von geschützten Werken zu ahnden.

Linkpartner: Sitemap, Schildkrötenforum, Schildkröten, Landschildkröten, Schildkröten, Mediterrane Landschildkröten, Schildkröten-Kleinanzeigen, Pauschalurlaub, Familienurlaub